Startzeit geändert: Langlauf beginnt früher

Die Startzeit für den zweiten Teil des Teamwettbewerbs der Nordischen Kombinierer wurde kurzfristig geringfügig verändert: Bereits um 14.05 Uhr gehen die Läufer an den Start, nicht wie ursprünglich geplant um 14.15 Uhr.

Deutsches Team führt nach Springen

Das deutsche Team aus Manuel Faisst, Johannes Rydzek, Fabian Riessle und Eric Frenzel führt nach dem Springen beim Teamwettbewerb! Starke Sprünge zwischen 98 und 107 Metern ermöglichten der Mannschaft den höchsten Punktestand. Mit seinem 107-Meter Sprung stellte Eric Frenzel sogar Schanzenrekord auf! Startläufer Manuel Faisst vom SV Baiersbronn geht heute Nachmittag somit mit 24 Sekunden Vorsprung in die Loipe, gefolgt von Norweger Magnus Moan und Japaner Takehiro Watanabe. Auf dem derzeitigen vierten Platz ist die Österreichische Mannschaft, für die Bernhard Gruber mit 46 Sekunden Rückstand an den Start geht. Auf den Startplätzen fünf bis neun folgen Tschechien, Finnland, Italien, Frankreich und die USA.

Das Warten hat ein Ende – heute geht’s los

Endlich ist es soweit, das Mega-Weltcupwochenende beginnt! Der Teamwettbewerb beginnt um 10 Uhr an der Langenwaldschanze mit dem Probedurchgang, eine Stunde später folgt dann der Wertungsdurchgang. Ab 14.15 Uhr wird es dann im Skistadion im Wittenbachtal spannend, wenn die Nordischen Kombinierer als Team in die Loipe gehen, und bei vier mal fünf Kilometern um den Sieg laufen. Die ARD überträgt live vom Ort des Geschehens.
Die große Weltcuperöffnung findet dann heute Abend ab 18.30 Uhr im Kurpark statt. Hier werden die Startnummern für den morgen anstehenden Wettbewerb um den Schwarzwaldpokal an die weltbesten Athleten vergeben. Ein großes Musikfeuerwerk rundet die Eröffnungszeremonie ab. Anschließend kann dann im Haus des Gastes bei den „Dorfrockern“ weitergefeiert werden.

Heute offizielles Training

Nur noch ein Tag bis zum Weltcupstart in Schonach! Doch auch heute sind die Athleten schon gefordert. Das offizielle Training beginnt um 10 Uhr im Langlaufstadion im Wittenbachtal und ab 14 Uhr an der Langenwaldschanze. Ab 16 Uhr findet dann das Qualifikationsspringen für die beiden Einzelwettbewerbe am Samstag und Sonntag statt. Sollte dort aufgrund unpassender Witterung kein Skispringen möglich sein, werden die Ergebnisse von heute herangezogen und für die Langlaufwettbewerbe am Wochenende gewertet.

Willkommen im Skidorf Schonach

Schonach ist jetzt international! Über 50 Kombinierer-Asse aus 14 Ländern kommen heute in der Schwarzwaldgemeinde an, um von Freitag bis Sonntag an den drei Weltcupwettbewerben teilzunehmen. Auch wenn die Entscheidung in der Weltcup-Gesamtwertung seit dem vergangenen Sonntag zugunsten von Eric Frenzel (Oberwiesenthal) gefallen ist, mangelt es dem Dreifach-Auftritt der Asse nicht an Attraktivität. Selten einmal war die Chance größer, dass der „Schonacher Fluch“ endlich gebannt wird: Seit 1987 ist es keinem deutschen Athleten mehr gelungen, auf dem Podest im Schwarzwald ganz oben zu stehen. „In Schonach habe ich noch nie gewonnen. Das wäre schon ein Ziel“, sagt Eric Frenzel. Doch die Konkurrenz schläft natürlich nicht, sondern ist gleichermaßen hochmotiviert, in Schonach ganz oben aufs Treppchen zu steigen. Spannende Wettkämpfe sind an diesem Mega-Weltcupwochenende also garantiert.

Weltcup in Schonach – es wird gefeiert

Schneefest, Jubiläumsabend und Abschlussparty – neben dem Teamwettbewerb am Freitag, der 50. Auflage und somit der Jubiläumsausgabe des Schwarzwaldpokals am Samstag und dem großen Weltcupfinale am Sonntag gibt es auch ein tolles Rahmenprogramm, das zum Feiern einlädt. Am Samstag und Sonntag steigt in der Zeit zwischen dem Skispringen und dem Langlaufwettbewerb das Schneefest mit „Stadion TV“ im Langlaufstadion im Wittenbachtal. „Stadion TV“ bedeutet interessante, kurzweilige Unterhaltung auf Großleinwänden, gepaart mit Interviews, vertiefender Information und aktuellen Statements rund um den Schwarzwaldpokal, den Sport und den Weltcuport Schonach. Ganz im Zeichen von „50 Jahre Schwarzwaldpokal“ findet die Siegerehrung am Samstagabend im Rahmen eines großen Jubiläumsabends ab 19 Uhr im Haus des Gastes statt. Filmausschnitte aus den letzten 50 Jahren bieten einen interessanten Rückblick, während musikalische Unterhaltung den lockeren und stimmungsvollen Abend ergänzt. Das Highlight: Zahlreiche ehemalige Gewinner und Sportlerlegenden haben ihr Kommen angekündigt! So etwa der erste Sieger 1967, Edi Lengg oder der Japaner Kenji Ogiwara, der wie in alten Zeiten die Kurkapelle dirigieren wird. Das Schneefest am Sonntag wird um den „Schwarzwaldpokal der Legenden“ ergänzt, bei dem die anwesenden ehemaligen Pokalgewinner gemeinsam mit den Schwarzwälder Kombinierer-Kids in die Loipe steigen. Außerdem wird Fidelius Waldvogel alias Martin Wangler vor Ort sein und sein Musikvideo zu 125 Jahre Skilauf im Schwarzwald vorstellen, in dem auch Kombinierer Fabian Rießle mitspielt. Neben der Siegerpräsentation und Vergabe der großen Kristallkugel direkt im Anschluss an den finalen Langlaufwettbewerb wird das Weltcupfinale auch bei einer großen Party am Sonntagabend gefeiert. Sportler, Betreuer, Trainer, Helfer und Fans sind eingeladen, die erfolgreiche Weltcupsaison 2015/2016 und die finalen Wettbewerbe in Schonach zu feiern.

Beste Bedingungen für Sportler und Zuschauer

Derzeit werden die Wettkampfanlagen im Skistadion und an der Sprungschanze hergerichtet, um beim anstehenden Weltcupwochenende optimale sportliche Bedingungen und somit spannende Wettkämpfe ermöglichen zu können. Dabei wird auch an die Zuschauer gedacht. Erstmals wird es im Skistadion zusätzlich zum VIP-Zelt auch ein Zuschauerzelt neben den neuen Tribünen geben. Somit sind eine geniale Sicht auf die Loipe und ein warmer Aufenthaltsort für die Pausen garantiert. Doch auch die Zuhause Gebliebenen Wintersportfans kommen nicht zu kurz. Die ARD wird alle Wettkämpfe live übertragen, auch der SWR berichtet live vom Ort des Geschehens.

 

Eric Frenzel bereits jetzt Gesamtweltcup-Sieger

Egal wie die beiden Einzelwettkämpfe nächstes Wochenende ausgehen, eines steht jetzt schon fest: Der Gesamtweltcup-Sieg geht an Eric Frenzel. Mit 1257 Punkten hat er ausreichend Vorsprung im Gesamtklassement und kann daher nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Somit steht beim großen Weltcupfinale in Schonach auf jeden Fall ein deutscher Athlet ganz oben auf dem Stockerl, nämlich dann, wenn bei der Siegerehrung am Sonntag die große Kristallkugel an den 27-jährigen Spitzensportler überreicht wird. Auf dem zweiten Platz in der Weltrangliste liegt derzeit Akito Watabe, dicht gefolgt, mit nur 50 Punkten Unterschied, vom Schwarzwälder Fabian Rießle.

„Grünes Licht“ für Weltcupfinale

Neuschnee und konstante Temperaturen knapp unter null Grad – dem Weltcupfinale nächstes Wochenende steht nichts mehr im Wege. Nun gaben auch die Organisatoren „Grünes Licht“. Die Vorbereitungen an der Sprungschanze und im Skistadion laufen nun auf Hochtouren. Unzählige Helfer sorgen für beste sportliche Bedingungen, sodass sich Wintersportfans auf drei spannende Wettkämpfe am Freitag, Samstag und Sonntag freuen können.

Dreimal Weltcup in Schonach

Im Januar musste die Jubiläumsveranstaltung ausfallen, am ersten März-Wochenende soll sie aber über die Bühne gehen: Wenn die Schonacher zur 50. Auflage ihres Schwarzwaldpokals laden, macht einmal mehr die Weltelite der Kombinierer im Schwarzwald Station. Ein Blick aus dem Fenster lässt jedoch ahnen, dass auch das Programm zwischen dem 4. und 6. März an der Langenwaldschanze und im Wittenbachtal den Verantwortlichen jede Menge Einsatz und Nerven abverlangen wird.
Gunter Schuster und seine große Helferschar lassen sich aber nicht verrückt machen. »Wir sind optimistisch«, stellt der Skiclub-Vorsitzende klar und hofft, dass diesmal das Wetter mitspielt. Das wird auch dringend nötig sein, denn gleich drei Weltcup-Wettbewerbe soll es in Schonach geben. Auf Bitten des Deutschen Skiverbands (DSV) und des Weltverbands (Fis) wollen die Organisatoren neben den beiden Einzelwettbewerben am Samstag und Sonntag auch noch einen Teamwettkampf am Freitag (Springen 11 Uhr/Langlauf 14.15 Uhr) ausrichten – ein echtes Mammutprogramm also.
Doch Schuster relativiert: »Wenn wir Schanze und Strecke präpariert haben, dann spielt es keine Rolle, ob wir auch noch einen Teamwettkampf haben. Und wenn wir dem DSV und der FIS damit einen großen Gefallen tun können, dann machen wir das.« Momentan würde der produzierte und gebunkerte Schnee reichen, um loszulegen. Ganz Schonach freut sich auf das Weltcupfinale vom 4. – 6. März.