Vorbereitungen für den Schwarzwaldpokal laufen auf Hochtouren

Letzte Woche gab die Prüfung der FIS grünes Licht – die Schneeverhältnisse seien so gut wie lange nicht mehr. Seit dem Wochenende nun arbeiten die ehrenamtlichen Helfer des Skiclubs Schonach an den Sportanalagen.

Oliver Zinapold, Chef des Schanzenteams, führte aus, dass man an die Langenwaldschanze vollständig mit Kunstschnee belegt habe. Um den Auslauf hatte man sich als ersten gekümmert, dort wurde direkt beschneit.

Am vergangenen Samstag nun wurde der Anlauf belegt. Der Schnee dafür stammte aus einem Depot hinter der Schanze.  Dort gibt es auch im Fall der Fälle noch Nachschub, denn man aber hoffentlich nicht brauchen wird. „Die Spur muss jetzt kühlen, Anfang kommender Woche werden wir die Spur einfräsen.“, erklärte Zinapold. Rund 25 Helfer stehen ihm zur Seite. Doch nicht nur die Belegung der Langenwaldschanze mit Schnee fällt in das Aufgabengebiet des Schanzenteams, sondern auch das Aufstellen von Absperrungen und Zäunen oder etwa der Leaderbox neben dem Auslauf und das Schmücken und Anbringen der Markierungen im Aufsprunghügel.

Fleißig ist man auch im Wittenbach. Streckenchef Markus Spitz kann auf ein Team von rund 60 Helfer zurückgreifen. „Die marschieren hier aber nicht alle auf einmal auf“, erklärt er grinsend. Gebrauchen kann er die große Anzahl an Ehrenamtlichen indes, denn das Stadion im Wittenbach ist weitläufiger als die Langenwaldschanze. Zwar werden VIP- und Pressezelt sowie die Tribünen von den jeweiligen Lieferanten aufgebaut, so bleiben aber immer noch jede Menge Absperrungen und Zäune die aufgestellt werden müssen. Außerdem kümmert sich das Loipenteam um Ablaufgräben die gegraben und Versorgungsleitungen gezogen werden müssen. Und natürlich kümmert man sich um die 2,5 Kilometer lange Strecke. „Wir können nicht jede Ecke künstlich beschneien.“, erklärt Spitz. Im Wittenbachtal wird man noch die ganze Woche zu tun haben, bevor dann am

Freitag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das erste offizielle Training auf der Strecke bestreiten.

Immerhin darf sich der Veranstalter über die Wetteraussichten freuen, es soll kälter werden. Und im Wittenbach ist dank der vergangenen Schneefälle und trotz des starken Regens am letzten Wochenende die Landschaft noch immer fast durchgängig weiß. Die Sportlerinnen und Sportler dürfen sich also – wie immer – auf hervorragend präparierte Wettkampstätten freuen und die Zuschauer auf Wintersport vom Feinsten!

 

Der Skiclub Schonach

Bereits im Jahr 1887 tauchten in Schonach die ersten Schneeschuhe auf, Postverwalter Uhl brachte diese mit. Die Gründung des Skiclub Schonach ließ nicht lange auf sich warten, 1906 wurde dieser gegründet und veranstaltete noch im gleichen Jahr den ersten „Schneeschuh-Wettlauf“ in Schonach. Schon damals legten die Schonacher viel Wert auf das Rahmenprogramm, so gab es am Vorabend ein gemütliches Beisammensein im Rebstock. Nach der Siegerehrung am Wettkampftag feierte man dann im Gasthof zum Ochsen, der Musikverein Schonach spielte auf. Das war der Auftakt zu einer erfolgreichen Historie, die bis heute anhält. Zahlreiche Schwarzwaldmeisterschaften, der Rucksacklauf und der Schwarzwälder Skimarathon, Continental Cups, das Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia und Paralympics, Deutschlandpokale, die internationalen Schwarzwald-Jugendspiele, Alpencups, den Schwarzwaldpokal und 2 Junioren Weltmeisterschaften stehen in den Annalen des Vereins. Auch wenn sich die Wettkampstatuten, die Anforderungen und die Ausrüstung in den knapp 120 Jahren vielfach geändert haben, eines blieb doch gleich: nach dem Wettkampf wird in Schonach gefeiert, und zwar mit Helfern, Sportlern und Zuschauern!

Die sportlichen Erfolge

Die Erfolge der Sportler des Skiclubs und ab dem Jahre 2000 des Skiteams Schonach-Rohrhardsberg, dass man zusammen mit dem Skiverein des gleichnamigen Schonacher Ortsteils gegründet hatte, um Kapazitäten zu bündeln, sind enorm. Die ersten Einträge in die Siegerlisten gebühren Artur Scherer (Landesmeister Nordische Kombination) und Adolf Petrino (Landesmeister Schüler Sprunglauf, Torlauf, Abfahrtslauf und Alpine Kombination) aus dem Jahre 1938. Es folgten zahlreiche weitere Titel, unter anderem von Urban Hettich, Hans-Peter Pohl, Hansjörg Jäckle, Clemens Hör, Alexander Herr und schließlich Georg Hettich, der 2006 von den Olympischen Spielen einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause brachte.

 

Weltcup-Helfer nun bestens ausgestattet

Gut gerüstet sind die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer beim Skiwochenende der Nordischen Kombination um den Schwarzwaldpokal in Schonach. Der veranstaltende Skiclub hat für die Helfer neue Kleidung organisiert. Dank der Burger Group können die Helferinnen und Helfer gegen einen kleinen Unkostenbeitrag hochwertige Steppjacken, Softshell-Jacken und warme Winterjacken erwerben.

Über 500 Kleidungsstücke wurden am Ende geordert und am vergangenen Wochenende ausgegeben. Die Kleidung wurde übrigens bei der Firma Ziegler-Textil aus Lautenbach in der Ortenau geordert.

Am Weltcup-Wochenende sind die Helfer nun bestens ausgestattet und von den vielen Zuschauern sofort zu erkennen. Die Helfer können bei Fragen oder Anliegen aushelfen.

Weltcup in Schonach kann stattfinden- Schneekontrolle gibt grünes Licht

Der FIS Weltcup Nordische Kombination der Frauen und Männer in Schonach kann wie geplant vom 10. bis 12. Februar 2023 stattfinden. Die FIS-Schneekontrolle fand am Donnerstag, 02.02.2023 statt und das Ergebnis dieser war durchweg positiv.

Kontrolleur Joachim Bruder staunte nicht schlecht: „so viel Schnee hatte Schonach im Vorfeld eines Weltcup-Wochenendes nur selten“. Die Schanze und die Loipe seien in einem hervorragenden Zustand.

Deshalb kam Bruder zum Fazit: „Der Weltcup in Schonach kann stattfinden! Schnee ist genug da und die Wetterprognosen stimmen“.

Die Veranstalter Skiclub und Gemeinde Schonach freuen sich über viele Zuschauer aus Nah und Fern. Tickets gibt es online unter www.schwarzwaldpokal.de oder an der Tageskasse.

 

PROGRAMM

 

Freitag

9-11 Uhr CC Training M/W

13:00 Uhr SJ Training W

13:45 Uhr PCR W

14:30 Uhr Training M

15:30 Uhr PCR M

 

Samstag – SCHWARZWALDPOKAL

8:15 Uhr Probedurchgang W

9:00 Uhr Skispringen W

9:45 Uhr Skispringen M

12:45 Uhr Langlauf 5km W

13:45 Uhr Langlauf 10km M

 

Sonntag – trivago GERMAN TROPHY

8:30 Uhr Probedurchgang M

9:30 Uhr Skispringen M

10:30 Uhr Skispringen W

12:35 Uhr Langlauf 5km W

14:15 Uhr Langlauf 10km M

Beim Weltcup in Schonach wird einiges geboten

Am kommenden Wochenende vom 10. bis 12. Februar ist es nun endlich soweit. Das Weltcup-Wochenende rund um den Schwarzwaldpokal steigt!

Die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag der Damen und Herren versprechen den Zuschauern viel Spannung. Und damit denen zwischen den Wettkämpfen nicht langweilig wird, hat sich der Veranstaltende Skiclub Schonach wieder einiges einfallen lassen.

So gibt es im Skistadion im Wittenbach an beiden Tagen zwischen Skispringen und finalem Langlauf wieder das beliebte Stadion-TV mit Moderator Stefan Lubowitzki. Er wird die Gäste über viele Themen rund um den Schwarzwaldpokal und die Nordische Kombination informieren und spannende Gäste interviewen.

Kulinarischen werden die Gäste im Festzelt an der Loipe verwöhnt, dort gibt es Grillwurst, Schnupfnudeln, Getränke, Kaffee, Kuchen und vieles mehr. An der Schanze finden die Besucher Stände mit Grillwurst, Glühwein oder alkoholfreien Getränken.

Wenn es dann endlich soweit ist und die Langläufe starten, hat der Zuschauer die beste Übersicht auf den Tribünen die im Startbereich aufgebaut sind. Aber auch anderswo sieht man die Läufer hautnah, denn das Besondere am Wittenbach ist, dass man von nahezu jedem Standort aus die Sportlerinnen und Sportler auf der Strecke sehen kann.

Über das sportliche Programm informiert Moderator Jens Zimmermann an der Schanze und an der Loipe.

Am Samstagabend findet im Foyer des Haus des Gastes die Apres-Ski-Party statt. Diese beginnt direkt im Anschluss an die Wettkämpfe um etwa 16 Uhr. Auch viele andere Gaststätten in Schonach haben geöffnet und laden die Zuschauer aus Nah und Fern zu sich ein.

Die gewohnte Siegerehrungsparty am Sonntagabend im Haus des Gastes wird es dieses Jahr leider nicht geben. „Die Sportler reisen am Sonntag gleich nach dem Wettkampf ab. Schon am Wochenende darauf finden die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Planica statt worauf sich die Athletinnen und Athleten konzentrieren“, so die Veranstalter.

Der Skiclub und die Gemeinde Schonach freuen sich auf viele begeisterte Zuschauer beim 57. SCHWARZWALDPOKAL im Rahmen des FIS Weltcup Nordische Kombination in Schonach.

 

Finale der trivago GERMAN TROPHY in Schonach

Bald ist es soweit, noch knapp drei Wochen dann gehen in Schonach im Rahmen des Schwarzwaldpokals die weltbesten Kombinierer/innen über den Bakken der Langenwaldschanze und anschließend in die Spur der Wittenbach-Loipe.

Wenn vom 10. bis 12. Februar der Weltcup-Zirkus in Schonach Station macht, wird es auch wieder Neuerungen geben. Eine davon ist die German Trophy. Diese Trophy im Rahmen des Weltcups ist eine Sonderwertung für die deutschen Weltcup-Stationen in Klingenthal, Oberstdorf und Schonach. Titelsponsor der Dreier-Serie ist die digitale Reiseplattform trivago. Vor allem hinsichtlich der zuletzt diskutierten Zukunftsperspektive der gesamten Nordischen Kombination sei dies eine tolle Nachricht, freut sich auch Horst Hüttel, DSV-Sportdirektor Weltcup und FIS-Chairman Nordic Combined.

Die sechs Einzelwettkämpfen der drei deutschen Weltcup-Stationen im Rahmen der trivago German Trophy werden in einer Gesamtwertung zusammengefasst. Gewinner der trivago German Trophy wird der Athlet, dessen über alle sechs Wettkämpfe addierten Laufzeiten die beste Gesamtzeit ausweist. Der darf sich dann über ein zusätzliches Preisgeld von 10.000 Euro freuen, der zweitplatzierte über 5.000 und Drittplatzierte über 3.000 Euro. Die Wettkampfformate und Einzelwertungen bleiben indes unverändert. Die Sieger werden dann nach dem abschließenden Langlauf der Herren am Sonntag in Schonach gekürt.

 

Der Schwarzwaldpokal

Der Schwarzwaldpokal ist eine traditionsreichste Veranstaltung in der Nordischen Kombination. Seit 1967 wird der Pokal vergeben, seit 1984 zählt er zum Weltcup, ist damit sozusagen „Gründungsmitglied“. In den Anfangsjahren wurde die Veranstaltung von der Skizunft Brend und dem Skiclub Schonach unter dem Namen „Internationale Skiwettkämpfe Schonach/Neukirch“ getragen. Seit 1971 zeichnet sich der SC Schonach alleine verantwortlich, von da an lautete der offizielle Name „Internationale Nordische Kombination um den Schwarzwaldpokal“.

 

Die Trophäe

Der Schwarzwaldpokal ist einer der begehrtesten Trophäen im Kreise der Nordischen Kombination. Der Pokal im Bronzeguss wurde vom Schonacher Bildhauer Prof. Klaus Ringwald gestaltet. Der mit Bergkristallen verzierte Pokal darf derjenige Teilnehmer mitnehmen, der die Veranstaltung entweder dreimal in Folge oder fünfmal in loser Folge gewinnt. Gelungen ist das bisher noch niemand. Immerhin darf der jeweilige Sieger eine kleine Kopie des Pokales behalten, das Original muss er nach einem Jahr zurückgeben.

Der Schwarzwaldpokal in Zahlen

12.000 Zuschauer und mehr erleben das Weltcup-Wochenende in Schonach live.

10.000 Kubikmeter Schnee sind nötig, um die Weltcup-Strecke im Wittenbach wettkampffähig zu präparieren.

1906 wurde der Skiclub Schonach gegründet.

1000 Meter über dem Meer befindet sich das Wittenbach Skistadion.

400 Helfer sorgen dafür, dass beim Weltcup Rädchen in Rädchen greift, die Ehrenamtlichen kommen mittlerweile nicht nur mehr aus Schonach, sondern aus der ganzen Umgebung.

210 Stufen müssen erklimmt werden, um auf den Anlaufturm der Langenwaldschanze zu kommen.

112 Höhenmeter beträgt der Unterschied zwischen Start und Auslaufpunkt auf der Langenwaldschanze.

111 Meter lautet der Schanzenrekord auf der Langenwaldschanze, Ryota Yamamoto aus Japan setzte den bisher weitesten Sprung im Jahr 2022.

55 bis 60 Teilnehmer gehen bei den Männern an den Start – bei den Frauen zwischen 30-35.

12-14 Nationen nehmen am Weltcup bei den Männern teil – bei den Frauen 10 Nationen.

2 Nordische Junioren-Weltmeisterschaften fanden bereits in Schonach statt.

 

1967 wird der Pokal zum ersten Mal vergeben. In den Anfangsjahren wurde die Veranstaltung von der Skizunft Brend und dem Skiclub Schonach unter dem Namen „Internationale Skiwettkämpfe Schonach/Neukirch“ ausgetragen.

1971 zeichnet sich der SC Schonach alleine verantwortlich, von da an lautete der offizielle Name „Internationale Nordische Kombination um den Schwarzwaldpokal“.

1984 wurde der Schwarzwaldpokal in den im selben Jahr ins Leben gerufene „Weltcup“ aufgenommen und ist somit von Beginn an mit dabei.

2001 startete der Langlauf zum ersten Mal im neuen Langlauf-Stadion im Wittenbach.

2013 gab es in Schonach im Rahmen des Schwarzwaldpokals erstmals ein Spezialspringen der Damen – damals ausgerichtet vom SC Schönwald

2016 feierte man in Schonach Jubiläum, die 50. Auflage des Schwarzwaldpokals.

Aufgrund des Jubiläums vergab man auch zum ersten Mal das Weltcup-Finale nach Schonach.

2017 stand mit Eric Frenzel zuletzt ein DSV-Starter ganz oben auf dem Treppchen.

2022 starteten zum ersten Mal auch die Damen beim Weltcup-Wochenende in Schonach.

 

In über 50 Jahren Schwarzwaldpokal hat sich einiges ereignet. Die Wettkampfstätten wurden professioneller, die Schneesicherheit durch Schneeerzeuger erhöht. Der Sprungstil änderte sich – auch die Methodik zu Ermittlung des Siegers. Dies wurde wesentlich einfacher: Wer das Springen heute gewinnt, geht als erster in die Loipe, wer als erster das Ziel erreicht, hat die Nordische Kombination gewonnen. Das war früher beileibe schwieriger, denn da begann nach der Zielankunft erst mal das große Rechnen, mussten die Weiten und die Laufzeit umgerechnet und verglichen werden.

Die Siegerliste des Schwarzwaldpokals liest sich über die Jahre wie das Who-is-Who der Weltelite. Der erste Sieger hieß 1967 Edi Leng aus Reit im Winkel. Im Folgejahr gewann mit Alois Kälin aus der Schweiz der erste internationale Teilnehmer. Franz Keller aus Nesselwang triumphierte ab 1970 mehrfach, ebenso wie Ulrich Wehling, der den Sieg für die DDR erstmals 1976 errang. Es folgten so klangvolle Namen wie Uwe Dotzauer (DDR), Thomas Müller und Hermann Weinbuch (BRD), Klaus Sulzenbach (AUT), Hyppolyt Kempf (CH), Kenji Ogiwara (Japan), Todd Lodwick (USA), Hannu Manninen (Finnland), Felix Gottwald (Österreich), Jason Lamy Chappuis (Frankreich), Magnus Moan (Norwegen), Akito Watabe (Japan) schließlich Eric Frenzel, der den Sieg 2016 und 2017 erringen konnte. Den Pokal aber dreimal in Folge oder fünf Mal in loser Folge zu gewinnen, das gelang bisher keinem Teilnehmer. Auf Dauer mit nach Hause nehmen durfte ergo auch noch niemand den großen Bronze-Pokal mit Bergkristallen, der von Professor Klaus Ringwald geschaffen wurde. Deshalb ist auch heute noch, nach über 50 Jahren, der Pokal als Wanderpokal unterwegs.

Das Weltcup-Wochenende um den Schwarzwaldpokal rückt näher!

Die aktuellen Temperaturen über den Jahreswechsel lassen kaum an eine Wintersportveranstaltung glauben. Aber noch ist ja ein bisschen Zeit, bevor die Nordisch-Kombinierer beim Weltcup in Schonach über den Bakken und die Loipe gehen sollen.

Nicht wie gewohnt zum Weltcup-Finale, sondern zum letzten Kräftemessen vor der Weltmeisterschaft in Planica, Slowenien lädt die Gemeinde Schonach und der Skiclub Schonach Anfang Februar die Weltelite der nordischen Kombinierer in den Schwarzwald ein. Bereits zum zweiten Mal sind nicht nur die Herren, sondern auch die Damen am Start.

Am 10. Februar geht es los. Am Freitag steht um 9 Uhr das offizielle Langlauf-Training im Stadion auf dem Wittenbach an. Um 13.00 Uhr geht es mit dem Offiziellen Training Skispringen der Damen an der Langenwaldschanze weiter, dem um 13.45 Uhr die Qualifikation folgt. Der Sprung soll dann auch falls nötig als PCR-Sprung für die Wertungen am Samstag und Sonntag herhalten. Die Herren trainieren an der Langenwaldschanze ab 14.30 Uhr, um 15.30 Uhr geht es um die Qualifikation – auch soll dieser Sprung, wenn nötig, als Wertungssprung für die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag herhalten.

Der Samstag, 11. Februar, beginnt schon früh. Die Damen starten um 8.15 Uhr mit dem Probedurchgang, um 9.00 Uhr geht der Wertungsdurchgang los. Die Herren springen ab 9.45 Uhr, diese starten sofort mit der Wertung. Nach dem Springen geht es dann hoch ins Skistadion im Wittenbach. Bis der 5-Kilometer-Langlauf der Damen um 12.45 Uhr startet, werden die Zuschauer mit einem Schneefest mit Station-TV unterhalten. Um 13.45 Uhr gehen dann schon die Männer auf ihre 10-Kilometer-Strecke. Gleich im Anschluss der Wettkämpfe werden die Siegerinnen und Sieger präsentiert und der Schwarzwaldpokal an den Sieger 2023 übergeben.

Am Sonntag,12. Februar, geht es um 8.30 Uhr an der Langenwaldschanze weiter. Nun müssen die Männer früh aufstehen, die starten um 8.30 Uhr mit dem Probedurchgang, um 9.30 Uhr mit dem Wertungsdurchgang. Um 10.30 Uhr sind dann die Damen mit dem Wertungsdurchgang an der Reihe. Anschließend starten die Damen um 12.35 Uhr mit dem abschießenden 5-Kilometer-Langlauf, die Herren um 14.15 Uhr mit ihrem finalen 10-Kilometer-Langlauf. Die Zeit zwischen den Wettkämpfen wird den Zuschauern auch hier wieder mit dem Schneefest im Wittenbach verkürzt.

Im Anschluss an die Wettkämpfe werden die Siegerinnen und Sieger des Wettkampfes präsentiert und die German Trophy vergeben.

Jetzt wäre da halt noch die Sache mit dem Schnee. Aber die Schonacher lassen sich da (noch) nicht arg aus der Ruhe bringen. Zu oft schon sah es so aus, als müsste man passen und konnte dann am Ende doch noch tolle Bedingungen für grandiose Wettkämpfe bieten. Bleibt den Schonachern zu wünschen, dass es auch 2023 wieder klappt!

Hochschwarzwälder Dreierlei: ein Ticket – Zugang zu allen drei Weltcup-Veranstaltungen im Hochschwarzwald

Die Hochschwarzwälder Weltcup-Veranstalter aus Titisee-Neustadt, Hinterzarten und Schonach haben sich für diese Wintersaison etwas ganz Besonderes überlegt: das Hochschwarzwälder Dreierlei.

Das Ticket „Hochschwarzwälder Dreierlei“ gewährt für gerade mal 54€ pro Person bei jedem Veranstaltungsort an einem Veranstaltungstag Zugang.

So kann man mit einem Ticket zu dem FIS Weltcup der Skispringerinnen und Skispringer in Titisee-Neustadt, dem FIS Weltcup Skispringen Damen in Hinterzarten und zum FIS Weltcup der Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer in Schonach gehen und erlebt die hochkarätigen Wettkämpfe hautnah.

Für alle Ticket-Inhaber gibt es außerdem am Veranstaltungsort ein kleines Präsent.

Das Hochschwarzwälder Dreierlei gibt es ab 1. November online unter www.skideutschland.de zu erwerben.

Tickets für den Weltcup in Schonach ab 01. November erhältlich

Der Weltcup der Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierern macht in der kommenden Wintersaison wieder Halt in Schonach. Vom 10. bis 12. Februar 2023 duellieren sich die besten ihrer Sportart in insgesamt vier Wettbewerben.

Tickets für das Wochenende gibt es ab dem 1. November auf www.schwarzwaldpokal.de oder ab dem 2. November auf der Tourist-Information (Hauptstraße 6) in Schonach zu erwerben. „Wir haben die Eintrittspreise in diesem Jahr nicht erhöht und wollen damit dem Trend entgegenwirken“, so der Vorsitzende Christian Herr.

Tagestickets gibt es ab 25€ für Erwachsene, Kinder bis einschließlich 15 Jahren zahlen 5€. Wer nur zum Langlauf möchte, bekommt eine ermäßigte Karte bereits für 15€. Das VIP-Ticket mit ausgewiesenem Parkplatz, Shuttleservice, inkludierte Verpflegung und Zugang zum VIP-Zelt kostet 180€ pro Person. Für 5€ pro Person gelangt man am Freitag in den Genuss des offiziellen Trainings, Qualifikation sowie provisorischer Wettkampfdurchgang.

Am Samstag, den 11. Februar geht es offiziell mit dem Wertungsdurchgang der Frauen auf der Langenwaldschanze um 9 Uhr los. Davor absolvieren die Kombiniererinnen einen Trainingssprung. Weiter geht es bereits um 9:45 Uhr mit dem Skispringen der Männer. Drei Stunden später gehen die Frauen um 12:45 Uhr auf die 5km Strecke. Um 13:45 Uhr kämpfen die Männer in der Loipe um den traditionellen SCHWARZWALDPOKAL.

Am Sonntag starten die Männer mit dem Wertungsdurchgang um 9:30 Uhr von der Schanze. Die Damen folgen um 10:30 Uhr. Um 12:35 Uhr starten die Frauen in die zweite Disziplin. Die Männer starten im Anschluss. Selbstredend kann sich bis im Februar noch etwas an den Startzeiten ändern und sind deshalb nur mit Vorbehalt gültig.

„Zwischen den Durchgängen und den einzelnen Disziplinen gibt es wieder das beliebte Schneefest im Rahmen des Stadion-TVs“, versprechen die Veranstalter.

Dramatisches Saisonfinale 2022 in Schonach

Dieses Saisonfinale war an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende gewinnt der überragende Norweger Jarl Magnus Riiber, vor seinem Dauerrivalen Johannes Lamparter aus Österreich. Damit verteidigt der Überflieger aus Lillehammer zum dritten Mal die große Kristallkugel des Gesamtweltcupsiegers.

Bei den Damen ging der Sieg im letzten Rennen der Saison, wie auch die große Kristallkugel ebenfalls nach Norwegen, an die dominierende Kombiniererin Gyda Westvold Hansen.

 

Der große Finaltag begann für die Athletinnen und Athleten der Nordischen Kombination am Morgen mit dem Springen auf der Langenwaldschanze.

Bei den Damen konnte sich Gyda Westvold Hansen, mit einem Sprung auf 102 Meter, die beste Ausgangsposition für das Langlaufen am Mittag im Wittenbach-Stadion sichern. Zweite auf der Schanze wurde Haruka Kasia aus Japan mit 96,5 Metern, vor der Slowenin Ema Volavsek, die auf 93 Meter kam. Beste Deutsche nach dem Springen war wieder einmal Jenny Nowak mit 88 Metern, damit ging sie als Neunte ins Rennen.

 

Bei den Herren stellte der Japaner Ryota Yamamoto mit einem unglaublichen Sprung auf 111 Meter einen neuen Schanzenrekord für die Langenwaldschanze auf. Damit übertraf er die bisherige Bestweite um stolze drei Meter. Der Norweger Riiber, der diesen Rekord bis dahin innehatte, erwischte ebenfalls einen sehr guten Sprung und flog auf 107,5 Meter. Drittplatzierter des Springens wurde Johannes Lamparter, mit einer Weite von 100 Metern. Bester Deutscher nach dem Springen war Terence Weeber, mit seinem Sprung auf 98 Meter.

 

Ab 13:30 Uhr hieß es für die Damen dann schon wieder, rauf auf den Ski und ab auf die optimal präparierte, 2,5 Kilometer lange Strecke des Langlaufstadions am Wittenbach. Dort an der gesamten Strecke verteilt, warteten bereits die bestens gelaunten Zuschauer und Fans auf die Athletinnen und Athleten. Gyda Westvold Hansen startete als erste auf den anspruchsvollen Kurs, mit 42 Sekunden Abstand folgte die Japanerin Haruka Kasai und nach 52 Sekunden durfte auch die Slowenin Ema Volavsek die Verfolgung aufnehmen. Jenny Nowak ging mit 1:52 Minuten Rückstand auf die führende Norwegerin ins Rennen.

Die Gesamtweltcupführende Gyda Westvold Hansen lief ein kontrolliertes Rennen von vorne Weg. Der Abstand auf ihre Verfolgerinnen schmolz zwar stetig, doch am Ende der fünf Kilometer, konnte die 19-Jährige den Sieg vor ihren Verfolgerinnen, Haruka Kasai aus Japan und Ema Volavsek aus Slowenien, feiern. Die beste Deutsche im Feld, Jenny Nowak, konnte sich um einen Platz verbessern und wurde Achte. Eine weitere herausragende Leistung aus deutscher Sicht, zeigte die junge Maria Gerboth, die von Rang 15 auf 10 vorlief.

 

Der Gesamtweltcup der Damen ging an das Talent aus Norwegen, Gyda Westvold Hansen, beste Springerin wurde ebenfalls die Norwegerin. Der Preis der Besten Läuferin ging jedoch nach Japan, an Anju Nakamura.

 

Ab 14:35 Uhren war es für die Herren dann so weit. Die Entscheidung über den letzten Saisonsieg und den Gesamtweltcup stand an. Der Rekordflieger Yamamoto ging als erster auf die 10 Kilometer Strecke, Riiber folgte ihm mit nur vier Sekunden Rückstand. Johannes Lamparter durfte als Dritter, nach 32 Sekunden, die Verfolgung der beiden aufnehmen.

Schon nach kurzer Zeit konnte der norwegische Superstar den starken Springer aus Japan einholen, doch Lamparter konnte trotzdem Meter für Meter auf den Führenden Riiber gut machen. In der letzten von 4 Runden waren der Norweger und der Österreicher gleich auf und es war nicht mehr weit bis ins Ziel. Auf dem letzten Kilometer konnte sich Riiber jedoch noch von dem, durch die Aufholjagd geschwächten Lamparter lösen und gewann das Saisonfinale in Schonach. Der Österreicher sicherte sich Platz zwei, vor den heranstürmenden Ausnahmeläufern, Vinzenz Geiger und Joergen Graabak, die sich, wie auch am Vortag, ein Zielsprint um Platz drei lieferten. Diesmal hatte der Deutsche die Fußspitze vorn und sicherte sich das Podium vor heimischer Kulisse.

 

Damit ging der Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination, nach einem an Dramatik nicht übertreffend Langlaufrennen im Wittenbach-Stadion, an den Norweger Jarl Magnus Riiber. Dieser wurde gleichzeitig auch bester Springer der Saison, bester Läufer bei den Herren wurde Ilkka Herola aus Finnland.

 

Zudem noch Gratulation und herzlichen Dank an Lukas Klapfer aus Österreich und Hideaki Nagai aus Japan. Diese beiden werden nach dem Saisonfinale hier in Schonach, ihre aktive Karriere beenden. Wir wünschen beiden für ihr Zukunft alles Gute!

 

Ein Finale, wie man es sich nicht besser ausmalen könnte. Der Weltcup hier in Schonach hat nicht nur die Zuschauerinnen und Zuschauer beeindruckt. Auch die Athletinnen und Athleten waren begeistert von der Stimmung am gesamten Wochenende. Vielen Dank für eure Anfeuerung und Unterstützung!

 

Ein Herzlicher Dank geht auch an alle Helferinnen und Helfer, die nach zwei Jahren Pause, einen unglaublichen Wettkampf auf die Beine gestellt haben. Vielen Dank!

 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Schwarzwaldpokal und Saisonfinale, hier in Schonach und bedanken uns für dieses großartige Wochenende!