ABGESAGT: Schwarzwaldpokal 2020

UPDATES WERDEN IN DIESEM BEITRAG ERGÄNZT

Absage des Weltcupfinales in der Nordische Kombination in Schonach

Trotz intensiver Vorbereitungen, die für 14./15. März 2020 geplanten Weltcupwettbewerbe in Schonach im Schwarzwald durchzuführen, muss leider auch Schonach aufgrund der widrigen Rahmenbedingungen und Wetterprognosen den Weltcup in der Nordischen Kombination absagen. (Aktuell wird geprüft, ob die FIS die Weltcup-Wettbewerbe an einem anderen Ort durchführen kann.)

Bei der Schneekontrolle am Montag, 2. März mussten der vom Deutschen Skiverband beauftragte Schneekontrolleur Joachim Bruder und das Organisationskomitee mit Bürgermeister Jörg Frey an der Spitze feststellen, dass die aktuellen Schneeverhältnisse vor Ort derzeit nicht ausreichen und keine Reserven mehr vorhanden sind.

In den vergangenen Tagen ließen die Stürme und die warmen Winde mit Regen die bereits mit maschinellem Schnee geschaffenen Depots schmelzen. Zudem hat der Sturm erhebliche Schäden im Umfeld des Skistadions angerichtet. „Aufgrund der weiterhin zu warmen Temperaturen und der Wettervorhersagen ist auch keine Verbesserung in Sicht, so dass uns leider keine andere Wahl bleibt, als die Wettbewerbe abzusagen“ so Bürgermeister Jörg Frey.

Bürgermeister Jörg Frey ergänzt: „Wir hoffen aber, dass wir im engen Schulterschluss mit den Verantwortlichen des internationalen Skiverbandes (FIS), des Deutschen Skiverbandes (DSV), den übertragenden TV-Anstalten und unseren Partnern und Sponsoren im kommenden Jahr wieder den Zuschlag für das Weltcupfinale erhalten werden.

Schwarzwaldpokal: Sei dabei!

Erleben Sie die Weltelite der Nordischen Kombination hautnah. Der SCHWARZWALDPOKAL Schonach bietet mit internationalem Flair ein Sportereignis der Extraklasse. Vom 13. bis 15. März 2020 messen sich die besten Nordischen Kombinierer um Schwarzwälder Fabian Rießle, Jarl Magnus Riiber und Vinzenz Geiger im Rahmen des Weltcupsaisonfinals in Schonach im Schwarzwald. Bereits zum 54. Mal veranstaltet der hiesige Skiclub zusammen mit der Gemeinde Schonach den traditionellen SCHWARZWALDPOKAL. In die Siegerlisten konnten sich bereits namhafte Athleten einreihen: Franz Keller, Hermann Weinbuch, Hannu Manninen, Eric Frenzel oder Bernhard Gruber. Letzterer krönte seine Saison im letzten Jahr mit dem Überraschungssieg in Schonach.
Das Weltcupfinalwochenende startet mit der Qualifikation auf der Langenwaldschanze am Freitag, 13. März 2020, ab 16 Uhr. Am Samstag um 11:30 Uhr startet der große SCHWARZWALDPOKAL mit dem Skispringen auf der Langenwaldschanze ehe es ab 14:30 Uhr auf den zehn Kilometer im Weltcupstadion im Wittenbach um den entscheidenden Lauf geht. Der Sieger erhält nicht nur Weltcuppunkte, sondern erhält außerdem den SCHWARZWALDPOKAL als Wanderpokal. Zum letzten Mal in der Saison 2019/20 geht es für die Nordischen Kombinierer am Sonntag um 11 Uhr von dem Bakken. Nach zwei Wertungsdurchgängen und 15 Kilometern (ab 14:30 Uhr im Wittenbachtalstadion) auf der Loipe, wird der Sieger gekürt.
Neben spannenden Wettkämpfen kommt auch das Rahmenprogramm nicht zu kurz. Noch bevor die Spitzensportler auf die Loipe gehen, werden die Zuschauer durch das Schneefest im Stadion-TV ordentlich eingeheizt. An beiden Wettkampftagen startet das Schneefest um 12:30 Uhr im Langlaufstadion im Wittenbachtal. Die Siegerehrungen inklusive Weltcupfinalparty finden im Haus des Gastes in Schonach Samstag und Sonntag ab 19 Uhr statt. Am Sonntagabend feiert Schonach gemeinsam mit den Athleten die aufregende und nun beendete Saison.

Erster Schnee in Schonach

Am 08. November 2019 schneite es zum ersten Mal in Schonach. Bis zum Weltcup-Finale sind es noch über vier Monate hin – genug Zeit für Frau Holle um mehr Schnee herabfallen zu lassen!
Wir sind bester Dinge, dass wir am 14./15. März die Zuschauer und Athleten in einem verschneiten Schonach begrüßen dürfen.

Heidi Spitz erhält Südbadischen Sportpreis

Im Rahmen der Sportlerehrung des Olympia-Stützpunkt Freiburg erhält Heidi Spitz den Südbadischen Sportpreis. Sie ist dabei die erste weibliche Gewinnerin des Sportpreises.

Heidi Spitz zieht seit Jahrzehnten die Fäden im Hintergrund des Schwarzwaldpokals als Generalsekretärin. Ohne sie wäre der Schwarzwaldpokal heute nicht das, was er nun ist.

Manfred Kuner, SVS-Präsident, würdigte sie mit folgenden Worten:

„Es ist mir eine besondere Ehre, als neu gewählter Präsident des Schwarzwälder Skiverbandes, als langjährigen Wegbegleiter – und ich denke, ich darf auch sagen als Freund – heute die Laudatio auf eine wirklich herausragende Persönlichkeit im Schwarzwälder Skisport mit großer Reputation im gesamten deutschen Skisport zu halten. Erstmals in der Geschichte dieser großartigen Ehrung wird eine Frau mit dem Südbadischen Sportpreis ausgezeichnet. Damit reiht sich die Preisträgerin mehr als würdig in die Phalanx herausragend erfolgreicher und engagierter Persönlichkeiten, wie z. B. unserem langjährigen Nationalmannschaftsspringer und sehr erfolgreichen Trainer Albert Wursthorn, Alt-Bürgermeister Hansjörg Eckert, den großen Förderer unseres Bundesstützpunktes Hinterzarten, oder den Schwarzwälder Mister Biathlon Siegfried Kaltenbach, aus Furtwangen ein.

Alle Verdienste von Heidi Spitz für den Schwarzwälder, für den Baden-Württembergischen wie auch für den Deutschen Skisport aufzulisten, so Kuner weiter, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Ohne sie, ohne ihr engagiertes Wirken im Haupt- und Ehrenamt, gäbe es wahrscheinlich keinen so erfolgreichen Schwarzwaldpokal in Schonach, mit dem nun schon mehrjährigen Weltcupfinale in der Nordischen Kombination. Nicht zum wiederholten Male das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in den Wintersportdisziplinen in Schonach, mutmaßlich auch keinen Schwarzwälder Skimarathon Schonach-Hinterzarten und auch keinen Langlauf-Ironman, den „Rucksacklauf“ von Schonach an den Belchen über 100 km. Außerdem, um die Sportart zu wechseln, wäre auch der „Schwarzwald-Bike-Marathon“ in Furtwangen ohne sie kaum vorstellbar. Darüber hinaus war sie 2002 der Nabel, der organisatorische Dreh- und Angelpunkt, der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaft in Schonach, bei der ich als OK-Chef fungieren durfte.

„All dies und noch viel mehr haben wir insbesondere der heutigen Preisträgerin zu verdanken, die sich bis zur schieren Selbstaufgabe für diese sportlichen Großereignisse einsetzt“, führte der SVS-Präsident weiter aus. „Insbesondere schlägt ihr Herz aber für unseren nordischen und alpinen Skinachwuchs, für das Ski-Team Schonach Rohrhardsberg bis hin zum Skiinternat in Furtwangen. Unsere zigfachen Olympiasieger, Weltmeister und Medaillengewinner – ich darf nur an Hansjörg Jäkle und Christof Duffner, Hans-Peter Pohl, Alexander Herr und Georg Hettich und zuletzt auch an Sandra Ringwald erinnern – all diese Athleten wären ohne unsere heutige Preisträgerin nie und nimmer so erfolgreich geworden. Bescheiden und immer im Hintergrund bleibend, hat sie die operativen und strategischen Fäden gezogen, unermüdlich organisiert, koordiniert und damit ihr gesamtes privates Leben ihrem geliebten Skisport gewidmet.“

Wir sagen DANKE Heidi!

Start Vorverkauf am 1. Oktober 2019

Der Vorverkauf für Karten zum Weltcupfinal am 14./15. März 2020 startet am 1. Oktober 2019. Die Karten können dann auf dieser Website online bestellt werden.

Finale für die nächsten zwei Saison in Schonach gesichert!

Nach dem Frühjahrsmeeting des FIS Council in Cavtat-Dubrovnik (Kroatien) ist es nun sicher: in der kommenden Skisaison 2019/20 findet bereits zum fünften Mal das Weltcup Finale in Schonach statt. Am 14. und 15. März duellieren sich wieder die besten Nordischen Kombinierer in dem Skiort. Grund zur Freude gibt es auch im darauffolgenden Jahr. Dort sollen nicht nur die Männer im Rahmen des Weltcup Finales an den Start gehen, sondern auch zum ersten Mal die Frauen. Das FIS Council bestätigte, dass es ab der Saison 2020/21 auch einen Weltcup der Nordischen Kombination für Damen geben wird. Das große Finale für beide Geschlechter findet dann am 20. Und 21. März 2021 in Schonach statt.

Riiber feiert Tages- und Gesamtweltcupsieg in Schonach

Der norwegische Kombinierer Jarl Magnus Riiber hat heute ein Stück Weltcupgeschichte geschrieben: Mit seinem zwölften Saisonsieg stellte er die Bestmarke des Finnen Hannun Manninen ein. Bei widrigen Bedingungen, starkem Regen und tiefem, weichem Schnee, zeigte Riiber einmal mehr, dass er der beste Kombinierer dieses Winters ist. Über die 10 Kilometer (die Strecke war kurzfristig von 15 auf 10 Kilometer gekürzt worden) gewann Riiber, der kurz nach dem Start den nach dem Springen führenden Japaner Ryota Yamamoto eingeholt hatte, souverän und mit großem Vorsprung. Riibers Landsmann Jan Schmid kam mit 256 Sekunden Rückstand auf Rang zwei vor dem Österreicher Bernhard Gruber (+ 38,20 Sekunden).

Sieger Riiber nahm die Kristallkugel für den Weltcupgesamtsieg entgegen. Auch der Norweger ist aber froh, dass die Saison nun vorbei ist: „Ich war schon nach zweieinhalb Kilometern sehr müde und habe gefroren“, sagte er im Ziel. Die Einstellung des Manninen-Rekordes ließ ihn aber durchhalten. „Das ist ein erstaunlicher Tag, ein sehr schweres und hartes Ende einer Saison. Aber es ist schon toll, wenn man zwölf Siege geschafft hat.“

Das reguläre Springen am Vormittag war wegen zu starken Windes abgesagt worden. Sowohl der Probedurchgang als auch der reguläre Sprungdurchgang konnten nicht durchgeführt werden. Für den abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf waren daher die Ergebnisse der sogenannten „Provisional  Competition Round“ (PCR) vom Samstag herangezogen worden. Dort landete der Japaner Ryota Yamamoto vor Riiber. Die deutschen Athleten lagen weit zurück und hatten keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung.

Provisorischer Wettkampfdurchgang auf Samstag verlegt

Der Provisorische Wettkampfdurchgang musste heute abgebrochen werden. Er wird am Samstag nachgeholt. Das Programm für Samstag:

09:30 Uhr Provisorischer Wettkampfdurchgang

11:00 Uhr Skispringen

12.30 Uhr Stadion-TV

15.00 Uhr Langlauf

Der Wetterbericht ist gut für Morgen. Wir freuen uns auf einen guten Wettkampftag.